Sophie Andresky…..Teil 1

…..schreibt klasse. Finde ich! :DD
Wie sie ihren Humor in Worte fassen kann, das ich immer herzhaft lachen kann, ist genial.
Im 1. Teil nimmt sie den perfekten One Night Stand genauestens unter die Lupe. Den Anfang macht sie mit dem Kennenlernritual!

Heisse Tiger und Stinktiere!
Am Morgen danach kommt der Katzenjammer.
Nachts hatte die Muschi noch gequengelt, war rattig und rollig und wollte das blauäugige Tier an der Bar, den Tiger mit dem Dreitagebart, unbedingt haben. Aber nach dem Geschnurre, Gelecke und Gefauche?
Da schleicht man sich auf leisen Pfoten raus oder fährt die Krallen aus. Schneller geiler und fast anonymer Sex wäre ja prima, wenn sich das stolze Alphamännchen, das man im Club gejagt hat, nicht immer wieder als Stinktier entpuppen würde.
46 % aller Frauen, so sagt eine Studie der britischen Durham University, bereuen einen One Nigth Stand direkt danach. Ich bereue es meist schon während der Prosecco-Phase, dass ich im akuten Testosteronrausch überhaupt auf die meschugge Idee gekommen bin, diesem Flirt-Nerd zuzulächeln.
Wenn ich Glück habe, schrillt irgendein Feuermelder oder das Mädchenklo liegt im Erdgeschoss und hat ein offenes Fenster.
Im übelsten Fall muss man sich den Typen schnappen und ihm ganz ehrlich sagen: Ich würde lieber platt gefahrene Frettchen von der Autobahn lecken als deinen Schwanz.
Ein weiteres mögliches Jagdrevier und um es gleich zu sagen: Am Aussehen liegt es nicht!
Wir Frauen wissen durchaus, dass erstens nicht jeder Mann Bülent Ceylan sein kann, der zugegeben der schärfste Langhaarige ist, der zur Zeit die Kabarettbühnen rockt. Dass man nicht mit ihm im Bett liegt, heißt ja nicht, dass man nicht daran denkt, also schalten wir das Licht aus und geben auch dem Brillenträger von Nebenan eine Chance.
Zweitens wissen wir, dass nicht die attraktivsten Männer die besten Liebhaber sind, sondern die, die sich die meiste Mühe geben.

Der alte Spruch „Wer ficken will, muss freundlich sein“ gilt immer noch.
„Dumm fickt gut“ ist dagegen nur ein Mythos, den bekiffte Sitzengebliebene in einer Dorfdisco erfunden haben, bevor sie sich auf die im Dunkeln leuchtenden Turnschuhe reiherten.
Wer es nicht mal an der Bar schafft, sich einigermaßen spannend, interessiert und höflich aufzuführen, der wird im Bett wohl kaum Prinz Charming sein.
Will ein Mann also später mit seinem Schwanz in meine Möse eindringen, sollte er vorher schon mal mit tiefen Blicken probegebohrt haben. Statt dessen zehn Tequila auf ex zu kippen, beeindruckt uns Frauen übrigens wesentlich weniger, als wenn sich ein Mann neben unserer Augenfarbe auch den Vornamen merken kann.
Lockermacher Alkohol: Die Sache mit dem Schönsaufen ist eine echt bescheuerte Idee, denn derjenige, der säuft, wird dadurch nicht unbedingt attraktiver.
Im Gegenteil: Ein erhöhter Promillespiegel verwandelt durchschnittlich begabte Liebhaber in grobmotorische Gorilla-Imitatoren.
Eine Klitoris verlangt nun mal etwas mehr Fingerfertigkeit als der Knopf an einem Flipperautomat. Triefige Glubschaugen, ein offen stehender Mund, lallend vorgetragene Gynäkologenwitze und eine Lache wie eine Müllpresse tragen auch nicht wirklich zum Sexappeal bei.
Außerdem macht Alkohol unvorsichtig, und man kann es gar nicht oft genug sagen: Nur ein safer One Night Stand ist ein guter One Night Stand.
Wer es peinlich findet, über Verhütungsmittel zu reden, sollte lieber weiter Schlümpfe sortieren, der hat bei den Erwachsenen nichts verloren. Keine Frau findet einen verantwortungsvollen, souveränen Mann peinlich. Einen verklemmten, hysterisch herumeiernden Verhütungs-Legastheniker allerdings schon.
Also: eintüten. Oder wie es so schön in der Reklame heißt: „Klar hab ich ein Kondom dabei. Meinen Schwanz vergesse ich ja auch nicht.“
Und hoffentlich hat er ihn nicht nur nicht vergessen, sondern auch gewaschen. Und zwar unmittelbar vor dem Weggehen, nicht am Tag der Musterung.
Männer, bitte: Wascht euch! Auch in den Ohren und im Nabel! Deodoriert euch! Benutzt Zahnseide! Rasiert euch oben und enthaart euch unten! Schneidet eure Fußnägel! Tragt frische Wäsche! Keine, wirklich keine Frau möchte gern Catweazle ficken.
Angenommen, alles stimmt: Der Mann ist hingerissen und bemüht sich, er duftet gut, spricht in ganzen Sätzen, er hat sogar schon angedeutet, dass er Cunnilingus nicht für überbackene Muscheln in Senfsauce hält, dann gibt es immer noch eine Hürde:
Das Ich-will-dich-zwar-vögeln-aber-nicht-heiraten-Gespräch, das letzte Kommunikations-Kunststück vor dem großen Stöhnen, Rubbeln und Stoßen.

…mehr dazu im 2. Teil! :))

Quelle: www……

17 Gedanken zu „Sophie Andresky…..Teil 1

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