Oh man…..

….heute ist mir so richtig bewusst geworden, wie sehr ich meine Schlange liebe. 😳
Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, als ich sie endlich umsetzen konnte. Ich konnte mich gar nicht daran sattsehen, wie sie ihr neues Heim erkundet hat.
Ein weiterer Ast kommt die Tage noch dazu und dann ist es fertig.
Hat mich das Terrarium Nerven gekostet. 🙄
Wegen zuviel Arbeit und zuwenig Zeit sind fast 7 Wochen vergangen.
Über ne Stunde habe ich heute noch rumgefriemelt, bis ich endlich die Lampe befestigt hatte. :crazy:
Aber nun….Voila…

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48 Gedanken zu „Oh man…..

    • Das reicht. Am liebsten liegen die sowieso zusammengeknautscht in Ecken herum :)) – aber man sieht wie sie neugierig alles erkundet. Toll, ehrlich!
      Die meisten Leute überschätzen den Platzbedarf von Tieren. Klar gibt es Tiere, die in der NAtur kilometerlange Strecken zurücklegen; Delphine zum Beispiel oder Raubkatzen. Die mag ich auch gar nicht eingesperrt sehen. Aber es gibt genauso Tierarten (und zwar gar nicht mal so kleine), die ihr ganzes Leben in der Wildnis nie die 50 Meter Umkreis verlassen, innerhalb derer sie geboren sind.

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        • Man kann Tiere beobachten. Dann weiß man sehr wohl, wie die sich fühlen. Eine Schlange, die wie die da oben alles neugierig erkundet, fühlt sich ohne jeden Zweifel wohl.
          Dieses Gebot „der Käfig kann gar nicht groß genug sein“ ist sehr oft einfach falsch. Wenn man zum Beispiel für Rennmäuse einen zu großen Käfig benutzt, fangen die an, Reviere zu bilden und die anderen Mäuse als nicht mehr zu ihrer Gruppe gehörig zu betrachten. Und die Halter wundern sich, wieso sich ihre Mäuse gegenseitig umbringen, wo sie es doch nur gut gemeint haben. In diesem Fall nützt auch die Freiheit nichts, denn die Rennmäuse sind durch jahrelange Zucht in der Obhut den Menschen schlicht degeneriert. Die kämen „draußen“ kaum noch zurecht.

          Aber falls es Dir nur ums Prinzip geht – nein, was Tiere DENKEN, weiß ich nicht.

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          • Lily, Du kannst Lebewesen jahrelang beobachten, Du wirst nie wissen, wie sie sich fühlen. Es kann nicht richtig sein, Tiere in Käfige oder Terrarien zu packen, das ist wider die Natur. Stell Dir mal vor, irgendjemand bestimmt ab morgen, die Lily braucht etwa nur 80 qm Platz, man hat die Menschen ja lange genug beobachtet und erteilt Dir lebenslang Hausarrest. Würdest Du bestimmt auch nicht so prickelnd finden, nie mehr frische Luft zu schnuppern, nie mehr barfuß über eine Wiese zu gehen, oder?

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            • Das Problem ist einfach, dass wir Menschen ziemlich an der Natur herumgepfuscht haben. Wir haben durch gezielte Zucht Wesen geschaffen, die draußen gar nicht mehr klar kämen. Ich KENNE die Freiheit, und ich kenne das Gefühl, barfuß über eine Wiese zu gehen. Und natürlich würde mir das fehlen. Deshalb bin ich auch absolut gegen Wildfänge; diesen Tieren nimmt man etwas weg. Aber eine Schlange, die in der Obhut des Menschen geboren ist, kennt das nicht. Sie würde alternativ verhungern oder selber gefressen werden – sie einfach so ins Freie zu setzen würde sie vermutlich ziemlich panisch werden lassen.
              Freiheit bedeutet für Tiere nicht immer dasselbe, wie für Menschen.
              Gerade an den Wildfängen kann man das übrigens sehen. Die weigern sich durchaus auch mal ein Jahr lang, aus ihren Transportkisten zu kommen und die neuen, wirklich schönen Gehege auch nur anzusehen. Schutz und Sicherheit ist ihnen wichtiger als das, was wir als „Freiheit“ (wenn auch nur relativ) empfinden würden.
              Und klar kann man sehen, wie sich ein Lebewesen fühlt. Das kannst Du auch – egal ob Mensch oder Tier. Du fühlst es.

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              • Ich glaube, jedes Tier, auch wenn es gezüchtet wurde, hat einen Instinkt und der wird ihm immer „einflüstern“ wie schön die Freiheit und die Natur ist. Ist bei uns Menschen doch genauso, so zivilisiert wir auch sind, wir sind immer noch „Tiere“ tief in uns drin und handeln manchmal auch so.
                Freiheit bedeutet für jedes Lebewesen dasselbe, glaube ich. Selbstbestimmt zu tun, was man möchte und das beinhaltet auch, dorthin gehen zu dürfen, wohin man möchte.

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                • Lily hat das schon prima erklärt. Klar ist der Instinkt auch bei Nachzuchten durch den Menschen da, aber nicht so ausgeprägt wie bei Wildfängen, die man der Natur entreisst.
                  Ziemlich artgerechte Haltung kann man bis zu einem gewissen Grad gut verwirklichen…durch artgerechte Fütterung und einer möglichst naturgetreuen Nachbildung ihres Habitats.
                  Meine Schlange kriegt z.b. lebende Mäuse zum Fressen, so wie es in der Natur auch wäre. Da gibts keine eingefrorenen.

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                    • Hm, das Recht haben wir nicht, aber……viel schlimmer finde ich, wenn Schäferhunde, Huskys, Doggen, Jagdhunde u.s.w. in ner 2 Zi. Wohnung gehalten werden.
                      Oder Hunde, die nur im Zwinger leben.

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                    • Ja, das ist sehr schlimm. Ich hasse Menschen, die Tieren so etwas antun und ich würde NIE, NIE, NIE Tiere von Züchtern kaufen. Auch wenn ich immer rumpalaver „Ich will einen Mops, ich will einen Mops!“ … ich werde keinen kaufen. 😉

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                • …und manchmal möchte man nicht. Vor ein paar Wochen sind hier in der Nachbarschaft zwei Kaninchen ausgebrochen. Sie wurden immer mal wieder gesichtet, aber keiner hat es geschafft, sie wieder einzufangen, was etwas blöd ist, weil es hier Hunde, Füchse und Katzen und Greifvögel gibt (mein eigenes Kaninchen hab ich damals total zerbissen im Straßengraben gefunden).
                  Irgendwann haben wir aufgegeben; die beiden schienen sich ja recht wohl zu fühlen.
                  Eines Tages saßen sie wieder in ihrem offenen (!) Käfig. Und da sitzen sie heute noch.
                  Meine letzten Meerschweinchen hatten übrigens auch kein Käfig-Oberteil. Die saßen nur in der Wanne, deren Rand nun wirklich lächerlich einfach zu überspringen gewesen wäre. Aber daran hatten sie kein Interesse. Entweder waren sie zu blöd (was bei Meerschweinchen durchaus sein kann) oder sie mochten ihr Zuhause. In der Natur wandern sie auch nicht so weit umher.
                  Ich glaube, Du vermenschlichst die Tiere etwas. Du selber könntest es nicht ertragen, eingesperrt zu sein (und das verstehe ich wirklich gut).
                  Glaub mir, ich bin kein Verfechter der Käfighaltung, wirklich nicht. Aber ich habe sehr oft gesehen, dass Tiere anders „funktionieren“, als Menschen es sich so vorstellen.

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                  • Ne, ich vermenschliche nicht. Ich denke nur, wir haben kein Recht, Tiere einzusperren, aus welchen Gründen auch immer. Wer gibt uns das Recht dazu? Sag mir das bitte mal. Nur, weil wir Hasen und Karnickel und Meerschweinchen und Hamster und was weiß ich noch, so niedlich finden, dürfen wir sie noch lange nicht in Käfige, Wannen, Terrarien usw, usf, packen. Verstehste, was ich meine. Wir haben kein Recht dazu. Und ja, ich esse auch kein Fleisch … nur ab und zu, so ein oder zwei mal im Jahr, Geflügel und Fisch und dafür hasse ich mich, in echt jetzt! Moah … 🙄

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                    • Naja, ursprünglich HABEN wir die Tiere eingesperrt, um sie nachher essen zu können. Deshalb gibt es ja überhaupt nur die Haustiere; das Stallkaninchen war der Vorläufer unseres Niedlich-Kaninchens. Der Mensch hat einfach so viel an ihm herumgezüchtet, dass wir jetzt mit Tieren da sitzen, die in der freien Wildbahn nicht mehr lebensfähig wären. Natürlich kann man aufhören, Kaninchen zu halten, vielleicht geht dann die Nachfrage zurück und in ein paar Generationen züchtet kein Mensch die mehr. Und dann ist das leidige Problem vom Tisch. (Allerdings frage ich mich, ob ein nicht ausgelebter Sexualtrieb nicht auch irgendwie unnatürlich ist; vielleicht MÖCHTE Frau Kaninchen ja gerne mal Junge – oder Sex – haben? :> ?)
                      Ich war übrigens sechzehn Jahre lang Vegetarier und tendiere zur Zeit wieder stark in diese Richtung. In der heutigen Überflussgesellschaft ist es einfach nicht NÖTIG, Tiere zu essen, also muss ich das auch nicht tun. Und ich will sicher auch nicht Schuld daran sein, dass ein Tier leiden muss. Bei meinen Kaninchen stellte sich die Frage allerdigs nicht – die Alternative war, sie draußen sterben zu lassen. Und das würde ich nie tun.
                      Und im Übrigen, wenn Du jemanden kennst, der HASEN hält, darfst Du ihn gerne anzeigen. Hasen stehen unter strengem Artenschutz und dürfen auf KEINEN FALL „aus der Natur entnommen werden“, wie das Amtsdeutsch so schön sagt 😉

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                    • Weißte, im Grunde sind wir d`accord. Haste gemerkt? Du bist auch gegen die ganze Einsperrerei. 😉

                      Du warst Vehetarierin? Warum haste aufgehört, wenn ich mal fragen darf?

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                    • Ich bin – wie die Hexe – für eine „Möglichst artgerechte Haltung“, wenn man schon Tiere halten muss – aber ich verstehe Dich auch, wenn Du sagst, das MUSS man ja gar nicht. Nur bin ich mit TIeren einfach viel glücklicher, das war schon immer so, und ehrlich, ich bedaure gar nicht, die Karnicke zu haben (und ich guck immer, ob ich nicht NOCH EINS finde!!!)

                      Ich glaube, Ziva hat es wirklich gut, und ich glaube, mein Hund hat es auch gut, wenn in der freien Natur auch wohl wenig alte inkontinente Wölfe mit Nacht-Windeln rumlaufen. So ist das nunmal.

                      Ich hab wieder angefangen mit Fleisch-Essen, weil mein Mann Iraner ist. Und es ist tatsächlich so, dass man eine fremde Kultur durch das ESSEN sehr viel besser kennen lernt. Ich WOLLTE diese Kultur kennen lernen, ich WOLLTE wissen, wie man Ghorme Sabzi macht und wie Kebab Digi schmeckt.
                      Naja, und inzwischen weiß ich es. Also kann ich wohl auch mal drauf verzichten. (Aber irgendwie bin ich doch froh, dass mein Mann kein Chinese ist. Was die so alles essen… urgs…)

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                    • Ich könnte jetzt sagen:“ Nur, damit Du glücklich bist, werden Tiere eingesperrt.“ Lass ich aber, weils ja immer 2 Seiten von jeder Medaille gibt. Ich verstehe Dich, mach es aber anders.

                      Mein Mann ist Engländer. Die essen zum Frühstück Würstchen, die beim Braten nach Schwein riechen und gebratene Blutwurst und Speck. Da sind die Hühnerfüße der Chinesen ein Scheißdreck dagegen. 🙄

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    • Quatsch, ich bin dir doch wegen so einer Frage nicht böse. 😉
      Ihr letztes Terrarium war eindeutig zu klein geworden.
      Deswegen ja das neue, viel grössere.
      Das jetzige Maß (120/60/80) ist ausreichend für ne Königsnatter oder Kornnatter, wie ich sie habe.
      Grösser ist natürlich immer besser, bei den meisten Tierarten.
      Ich versuche, meine Tiere so artgerecht wie möglich zu halten. Dafür verzichte ich auch schon mal auf meinen Urlaub und steck das Geld lieber in meine Tiere.
      DAS mache ich aber gerne.

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    • Ihr gefällts hoffentlich genauso gut. 😉

      Sieht so aus….rechts auf der mittleren Liegefläche hinter dem Ast, wo das Thermometer hängt. Wie auf Bild 4. Da hat sie eingerollt die Nacht verbracht. 🙂

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  1. Es ist soooo toll geworden!!! Und ich denke mal, Ziva wird sich auch freuen, denn so aktiv wie sie es erkundet ist es bestimmt ein ganz neues Lebensgefühl für sie 😉
    Ist das wirklich schon 7 Wochen her??? Man man man wie die Zeit vergeht, echt krass 🙄 Aber richtig toll schauts aus :yes:

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